Einzelausstellung von Simon Rauter im Schauraum unserer Galerie. Holzskulpturen verschiedenster Motive, Größen und Ausführungen gibt es zu bestaunen – sogar eine spezielle Betonskulptur am Eingang der Ausstellung. Nicht nur dreidimensionale Werke des noch 40 Jahren jungen Künstlers gibt es zu sehen, auch Skizzen und Bilder, welche es aus verschiedenen Perspektiven zu entdecken gilt.

 

 

Simon Rauter ist Meister des Erahnbaren, des offensichtlich Verborgenen. Manchmal erkennen wir nur das Offensichtliche beim Betrachten einer Skulptur, aber wenn wir uns Zeit nehmen, entdecken wir plötzlich hinter der Fassade Verborgenes, Widersprüchliches, bisher Ungedachtes und vielleicht auch Provokantes.

Das bevorzugte Material des Künstlers ist das Holz. Meist schnitzt er die menschlichen Figuren aus einem großen Stamm und lässt sich dabei von den natürlichen Beschaffenheiten des Holzes beeinflussen. Während der Arbeit entsteht ein Dialog zwischen Künstler und Material. Die Skulptur ist nicht zu hundert Prozent im Voraus geplant, sondern entwickelt sich im Arbeitsprozess. Die Oberflächen sind fein behandelt, heben so das Leben des Baumes hervor. Die Struktur des Holzes, Risse und auch Löcher, die durch Maden entstanden sind, geben den Skulpturen Lebendigkeit, machen sie aber auch gleichzeitig zu Zeugen für Vergänglichkeit.