Messner Willy

Neue Wege beschreiten, ausbrechen aus dem Bekannten, dabei aber überlieferte Techniken einsetzend: das ist auch in den Werken des Künstlers Willy Messner zu entdecken. Am 14. Mai 1942 im Grödner Hauptort St. Ulrich geboren, hat Willy Messner seine ersten Erfahrungen in der Werkstatt seines Vaters gesammelt, später an der Kunstschule in St. Ulrich. Bereits während seiner Lehrjahre drängte es Willy Messner, nicht in der althergebrachten Tradition der Grödner Holzschnitzkunst zu verharren, sondern eigene, neue Wege zu beschreiten. Der Stil vieler seiner Werke erinnert den Betrachter vage an romanische Skulpturen, die grosse Ruhe und Gelassenheit ausstrahlen. Messner Willy setzt für seine Bildhauer-Arbeiten jeweils die Holzart ein, die am besten über lange  Zeit die Form behält, die der Künstler seinem Werk gegeben hat. Einige seiner charakteristischen Werke sind Krippen, die Willy Messner aus den Wurzeln von Nußbäumen geschnitzt hat. Der Künstler versteht sich aber nicht nur auf das Bearbeiten von Holz, sondern auch von Stein. Einige seiner beachtenswertesten Werke entstanden aus dem schwarzen Bellerophon-Gestein, einem dunklen Kalkgestein, das in den Dolomiten als Schicht zwischen den eizelnen Kalkriffen vorkommt. Dass Willy Messner mit seinem Stil und seinen Kompositionen Erfolg hat, zeigen die zahlreichen Ausstellungen, die dem Künstler in Österreich, Deutschland und der Schweiz gewidmet worden sind.