Kuss Birgit

Die gebürtige Klausnerin (Südtirol) besuchte die Kunstschule in Gröden und bildete sich an der „Accademia delle belle arti“ in Florenz weiter.
Ihre erste Ausstellung hatte Birgit Kuss 1994 in Ischgl – gefolgt von vielen beachteten Ausstellungen in Seefeld und Kaltern (1995), im Kongress Innsbruck und Schloss Ambras (1996), in Sterzing, Lana und Brixen (1997), in St. Tropez (2001). Die Werke aus der Schaffensperiode in München wurde durch Ausstellungen in der Galerie „Forum“, in der Sparkassen-Galerie in Schwaz sowie einigen anderen Ausstellungen in Tirol und Südtirol der Öffentlichkeitnähergebracht.
Austellung in Mailand im Restaurant Roberto Cavalli (2006)
Austellung in der Sparkassen-Galerie Bruneck (2009)
Ausstellung in Jenbach  (Mai 2010)

Zur Zeit arbeitet und lebt die Künstlerin in Brixen (Südtirol) und auch in Hall in Tirol (A).

Die künstlerische Auseinandersetzung

Im bewegten Kunstalltag treffen Ideen und Neuerungen immer wieder aufeinander und wechseln sich ab. So auch bei Birgit Kuss. Sie blickt auf unterschiedlichste Schaffensperioden zurück und schöpft aus der archaischen Urkraft alter Hochkulturen, welche sie in Ihren Werken umsetzt. Wesentlich dabei ist, dass die Künstlerin keinem zeitgebundenen Trend folgt. Alles Streben nach Vollkommenheit ist zeitlichen Gegebenheiten unterworfen und bewirkt, dass auch die Malerei der Birgit Kuss – trotz ausgeprägter und typischer Handschrift – Veränderungen unterworfen ist und sein wird.

Als unermüdliche Betrachterin, einer selten zufriedenen Streberin und innerlich Suchenden ist Birgit Kuss in eine neue Schaffensperiode eingetreten. Einzige Konstante der Künstlerin ist die Farbe Gold! Gold ist Symbol für Reichtum im materiellen und im geistig spirituellen Leben. Im übertragenen Sinn steht Gold für inneren Reichtum der Seele.

Die Psychoenergetische Wirkung von Gold:

Gold wirkt auf uns erhaben, edel und kostbar. Der Glanz und die Strahlung des Goldes empfinden wir als erwärmend, da wir dieses mit dem Licht und den Strahlen der Sonne assoziieren. Im übersetzten Sinne verbinden wir Lichtglanz und Strahlung des Goldes mit Erleuchtung des Geistes und dem Erwachen aus der Dunkelheit des Nichtwissens. Auf die Psyche wirkt Gold überirdisch, metaphysisch und transzendent. Gold wirkt auf uns als Vollendung; es transformiert das Irdische zum Göttlichen. Es verkörpert die überirdische Vollkommenheit und ist Sinnbild für Unsterblichkeit und Ewigkeit.

In einer Farbkomposition lässt sich Gold nicht integrieren; es wirkt immer isoliert und wie in einer Alleinstellung, es drängt sich in den Vordergrund und dominiert die anderen Farben. Der Eigenglanz hebt es von den anderen Farben ab, gibt ihm etwas Strahlendes und Besonderes und lässt all die anderen Farben als zweitrangig erscheinen. Diese Erhabenheit über den anderen Farben verleiht ihr eine Einzigartigkeit, die wir mit Eigenschaften als distanziert, über und ausserhalb den Dingen stehend, in Verbindung bringen. Feinstofflich wirkt Gold ausgleichend und heilend.