De Tommasi Giuseppe
Herkunft und frühe Anfänge Giuseppe De Tommasi wurde am 10. Oktober 1952 in Lecce geboren. Als Sohn des Malers Giovanni De Tommasi wuchs er in einem künstlerischen Umfeld auf und zeigte schon früh außergewöhnliches Talent: Bereits im Alter von 16 Jahren gewann er unter dem Pseudonym „Valentin“ seinen ersten Malereipreis.
Die Renaissance der Pappmaché-Kunst (Cartapesta) In den 1970er Jahren erkannte De Tommasi das enorme Ausdruckspotenzial der Lecceser Pappmaché-Kunst und wurde zu einem der Wegbereiter ihrer modernen Wiederbelebung. Seine Innovation bestand darin, die traditionellen Techniken beizubehalten, aber die Thematik zu erweitern: Statt ausschließlich sakraler Motive rückte er die Traditionen, Bräuche und den Alltag des Salento in den Fokus.
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Er gründete eine Schule, die eine neue Generation von Pappmaché-Künstlern prägte.
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Seine Werke wurden weltweit ausgestellt (unter anderem in New York, Washington und Frankfurt), und er lehrte an renommierten Institutionen wie der Farmingdale University in New York.
Bedeutende Werke Zu seinen wichtigsten Arbeiten zählen:
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Eine monumentale Krippe auf der Piazza di Spagna in Rom.
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Eine prachtvolle Krippe für den Patriarchen von Moskau, die dauerhaft in der dortigen Kathedrale ausgestellt ist.
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Seit den 1990er Jahren experimentiert er zudem erfolgreich mit Materialien wie Keramik und Stein.
Die griechische Phase und die Rückkehr nach Lecce Im Jahr 1990 eröffnete er eine Galerie im griechischen Parga. Er verliebte sich in das Land und zog 2005 endgültig dorthin, wo er in Zusammenarbeit mit dem Unternehmer Efthymios Pappas intensiv als Art Interior Designer tätig war.
Im Jahr 2015 kehrte er nach Italien zurück und ließ sich wieder in seiner Heimatstadt Lecce nieder. Heute lebt und arbeitet er in einer Oase in Meeresnähe. Dieser Ort dient ihm als „magischer“ Rückzugsort und ist die primäre Inspirationsquelle für sein aktuelles künstlerisches Schaffen.



